Abdichtung von Innenräumen

Baugutachten bei Feuchteschäden in Innenräumen Berlin Brandenburg

Die Anforderungen an Abdichtungen in Innenräumen, insbesondere in Duschen und Bädern, sind in der DIN 18534 „Abdichtung von Innenräumen“ – Teil 1: Anforderungen, Planungs- und Ausführungsgrundsätze festgelegt.

Zusätzlich zu diesen Vorgaben gibt es weitere wichtige Aspekte zu beachten:

Höhe der Wandabdichtung: Im Duschbereich sollte die Abdichtung mindestens 20 cm über der obersten Entnahmestelle (Duschkopf) hinausreichen, um feuchteempfindliche Wände vor Spritzwasser zu schützen.

Vermeidung von Schäden durch Fugenarbeiten: Häufig werden bei Fliesenarbeiten keine Hinterfüllprofile (Rundschnüre) oder Schnittschutzstreifen eingebaut, obwohl dies empfehlenswert ist. Alternativ können Dichtbänder mit Schnittschutzbändern verwendet werden, um die Abdichtung vor Beschädigungen zu schützen – insbesondere bei der regelmäßigen Erneuerung elastoplastischer Verfugungen (z. B. Silikon).

Schallschutz und Fugenausbildung: Eine unzureichende Fugenausbildung ohne Hinterfüllprofile kann Schallbrücken entstehen lassen, da Fugenmaterial verdeckt oder sichtbar Bauteile schallübertragend verbindet. Zudem verhindern Hinterfüllprofile die Dreiflankenhaftung, wodurch unschöne Abrisse von elastoplastischen Verfugungen vermieden werden und kein Feuchteeintrag hinter die Fliesen gelangt.

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